WordPress hat – wie jedes andere Conten Management System auch – so seine Vor- und Nachteil. Obwohl ja WordPress eigentlich gar kein CMS ist – sondern ursprünglich eine Blogging – Plattform. Aber mit den Jahren hat es sich eben zu einem der führenden Systeme im Web entwickelt.

WordPress – die Vorteile und die Schattenseiten

Was sind denn nun die Vorteile? Es ist einfach zu bedienen, ist durch eine Vielfalt an Plug-Ins skalierbar. Eine kurze Übersicht:

Die WordPress Vorteile:

WordPress ist eine Open-Source Lösung und wird dadurch kostenlos bereitgestellt. Der Quellcode ist frei zugänglich. Jeder WordPress-Anwender kann somit die Software kostenlos herunterladen, installieren und benutzen.

Durch die einfache und intuitive Bedienoberfläche können auch ungeschulte Personen einfach Webseiten editieren und neue Inhalte einpflegen. Die Einarbeitungszeit in das System kann – je nach Erfahrung – innerhalb kurzer Zeit erfolgen. Eine Webseite zu bearbeiten, kann dabei so einfach sein, wie ein Word – Dokument zu bearbeiten oder eine E-Mail schreiben.

Ein weiterer Vorteil ist sicherlich das Ein-Klick-Update von WordPress. Updates können im idealen Fall auch von Laien mit einem Klick durchgeführt werden. Das senkt Kosten und hilft sparen.

WordPress bieten durch Themes das passende Webdesign für viele Anwender. Die Websites werden mit Themes optisch ansprechend gestaltet, die Website erhält durch das Theme ihre eigenes, unverwechselbares Aussehen.

Auch bei der Suchmaschinenoptimierung liegen Seiten, die mit WordPress erstellt wurden, im guten Ranking. Alternativ kann das Ranking mit Hilfe von Plug-Ins noch verbessert werden, jedoch sollte man hier noch ein wenig in die PRO Versionen investieren.

WordPress ist aktuell: beinahe jede vierte Website im gesamten WWW wird über WordPress bereitgestellt. Damit bleibt WordPress zukunftssicher. Eine große Community bietet auch den Vorteil, dass Sicherheitsupdates und neue Funktionen schnell bereitgestellt werden.

WordPress ist skalierbar und eignet sich für viele Projekte – von einfachen Landing-Pages bis hin zu mehrsprachigen Websites mit hunderten von Unterseiten. Viele große Konzerne verwenden mittlerweile dieses System

Schlußendlich läuft WordPress auf dem eigenen Webserver. Die Website ist von überall aus editierbar, man ist nicht an ein CMS oder einen Computer gebunden. Änderungen lassen sich z.B. sogar von einem Smartphone von unterwegs aus vornehmen.

Nachteile

WordPress ist sehr beliebt und weit verbreitet, deshalb wird es auch schnell zum Ziel für Hacker. Allerdings werden durch die große Comunikyt die Sicherheitslücken auch wieder sehr schnell geschlossen. Bedingung ist jedoch, dass die WordPress – Version immer auf dem letzten Stand ist, also ein Update gemacht wird. Leider tun das laut WordPress nur 22% der Seitenbetreiber. Dabei ist ein Update mit wenigen Klicks erledigt.

Durch eine hohe Anzahl von Plug-Ins kommt es schnell zu einer hohen Komplexität. Bei den Plug-Ins können untereinander ungewollte Wechselwirkungen entstehen. Deshalb sollte man darauf achten, nur nötige Plug-Ins zu installieren und nicht mehr verwendete zu deaktivieren und zu entfernen.

Bei Themes, in die Funktionen integriert sidn, kommt es zu einem Verlust derselben, wenn das Design gewechselt wird. Hier gilt es, diesen Punkt unbedingt bei einem Theme-Wechsel zu berücksichtigen.

Fazit

WordPress bietet einen einfachen und sicheren Weg zur eigenen Homepage. Mit Plug-Ins lassen sich die enthaltenen Grundfunktionen je nach Bedarf erweitern. Grundsätzlich überwiegen die Vorteile, und wenn man in regelmäßigen Abständen Backups anlegt, z.B. bevor das Theme gewechselt wird oder ein neues Plug-In installiert wird, kommt man auch mit den Schattenseiten ganz gut zurecht.

Ich kann daher WordPress für viele Webprojekte empfehlen. Für besonders vorsichtige und einem Personenkreis, denen die Daten zu wichtig sind um sie zu verlieren, biete ich einen WordPress – Development – Server an. Dieser kann als Spiegel-Installation für ein bestehendes Projekt verwendet werden und erlaubt das risikolose Arbeiten und Testen von neuen Themes, Plug-Ins und Versionen, ohne die Produktivumgebung zu gefährden.

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